Schafwolken

Warum das Wetter so plötzlich gut geworden ist, wunderst du dich laut. Fast wie Sommer, sagst du und meinst, dass ich dich wirklich öfter in den Arm nehmen sollte.
Aber wir lieben nur fragmentarisch. Und dazwischen reden wir über das Wetter.
Wie ein Schaf, sagst du und meinst nicht die große Wolke über den kleinen Bergspitzen in der Ferne, sondern mich.
Und ich, ich nicke und kaue meinen Salat.
Ein bisschen wässrig, sage ich und zeige auf meinen Teller und du nickst und sagst, ja wirklich, wie ein Schaf, und legst den Kopf kurz auf meine Schulter, ganz leicht, und deine Haare riechen wie immer, so weich, aber die Wolken sieht man so auch nicht besser.
Ein Schaf, sage ich, kaue und schlucke, jetzt sehe ich es auch.
Ich spüre dein Nicken.
Dann stehe ich auf und bringe mein Geschirr in die kalte Küche.
Wir lieben uns nur fragmentarisch.
Wenn es der richtige Moment ist, sind wir unheimlich verliebt.
Dazwischen reden wir über Wolkenkonstallationen und zählen Schafe.

UND;
Vielen vielen Dank! Über 100 Menschen lesen meine Texte! Und ich könnte nicht glücklicher darüber sein!
Gegrüßt seien alle, die noch nicht so lange dabei sind und vielen lieben Dank an alle jene, die seit Beginn eifrig meine Schreibereien lesen.
Was für ein schöner Dezemberanfang!

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk von Sophie Stroux ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.

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