Mirage

Mirage, Mirage, woher nur der Name? Immer eine Erinnerung voraus, mal Mirabellen, mal Vater Morgana Bleibt nur die Frage nach dem Weshalb dieser Name Weshalb Obst im Namen und wieso so pater- idiotisch Illusorisch betrachtet bleibst du doch ein Trug- schluss

Tag der Talente 2017

Wieder eine sehr gute Nachricht – durch die Einladung zum Treffen junger Autoren letzten Jahres bin ich dieses Jahr zum Tag der Talente des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geladen. Im November kann ich euch dann beschreiben, was 300 Schüler und Studenten in Berlin so machen, um ihre Talente zu zeigen, und was genau das …

Lissabon als Hund

Ein dünner Blick aus braunen Augen Zwischen Hahnenschreien und drohenden Gänsen ein Flecken Grün Schnuppern an fremden Kaffeetassen, da ein Spiegelbild in braunen Gewässern dein Blick eins mit dem seichten Kaffee

Perks of Being a Wallflower, Tschick, NICHTS und viele mehr

Am Dienstag war ich auf einer Veranstaltung im Rahmen der kontrovers-Reihe des Gasteigs – Besser als Bestseller? Kultbücher!. Die Frage war: Was ist ein Kultbuch, diskutiert anhand von drei Büchern, nämlich Perks of Being a Wallflower (Das also ist mein Leben) von Stephen Chbosky, Tschick von Wolfgang Herrndorf und NICHTS  – was im Leben wichtig ist von Janne Teller. …

und du mittendrin

Schau doch wie dreckig alles ist. Als wären die Wände Magneten und du unmagnetisch zwischendrin zwischen zwei Wänden so sauber man könnte auch sagen deplaziert Aber das hieße ja dass du überhaupt einen Platz hast oder hattest Und da bist du dir nicht so sicher Die Wände sie stoßen dich ab  

Abend im Künstlerhaus

Im Sommer stehe ich auf der Bühne des Künsterhauses und rede mit Bachmann-Preisträger Thomas Lang über seinen Netzroman. Thomas versucht bei diesem Projekt, den Schreibprozess zu digitalisieren und demokratisieren – zumindest in Teilen. Das heißt: er lädt die Leser seines Blogs dazu ein, über die Charaktere und Plotideen nachzudenken und per Kommentarfunktion mit ihm zu …

Lexikon der Angst I

Vor einem Jahr habe ich ein Lexikon der Angst geschrieben, genauer gesagt meiner eigenen Ängste. Und - merkwürdigerweise - ist dieser Text, Eintrag Nummer 1, nichtmal gruselig. ANGST 1 Ich fühle mich oft fehl am Ort. Wie eine geblümte alte Stehlampe in einem schicken weißen Betonbau. Das kann passieren, wenn ich einen Laden betrete, den …

Treffen junger Autoren

Ich war die letzten Tage auf dem renommierten Treffen junger Autoren eingeladen und habe dort so interessante junge Autoren kennengelernt, dass wir gleich mal ein neues lyrisches Projekt gestartet haben - als [asphaltpoeten.] Wer junge Autoren unterstützen will, indem er ihre Stadtpoesie liest, kann sich gerne auf [asphaltpoet.] umschauen. Neues von mir kommt bestimmt auch …

Nachtwalzer

„Also du, ich muss mal kurz, pass auf meine Eiswürfel auf. Und lass dich nicht wegklauen.“ Sie erhebt sich und ist noch einmal größer, lässt ihre Jacke neben dir liegen. Die blickst dem Zigarettenmädchen hinterher, wie sie im leichten Walzer aus dem Zimmer wankt. Ob sie sich jetzt überhaupt noch an dich erinnert?

eMMa

Die Bäckerei, vor der ich stehe, ist klein, hellgrün und in ihr windet sich die Schlange durch die wenigen speckigen Holztische, durch die Glastür und vor dem Geschäft um eine Ecke. Von oben sehen wir wohl aus wie eine Kreuzotter, die sich ihren Weg durch ein Labyrinth sucht, denke ich, eine Kreuzotter und ich bin …

Schall und Rauch

„Rauchst du eigentlich, Kleiner?“ Die wiegst den Kopf, manchmal, willst du sagen, eher selten, das Zigarettenmädchen winkt schon mit einer tätowierten Hand ab. „Besser so. Das sagen ja alle immer. Aber wenn du mich fragst, ist es für dich wirklich das beste. Das muss ja auch zu einem passen. Oder andersrum, man selbst zum Rauchen.“ …

Eine Zigarettenlänge Philosophie

„Wusstest du, dass der Mond vor der Erde flieht? Alle sagen ja immer, bis zum Mond und zurück, Liebe undsoweiter, aber sie wissen nicht, dass der Mond sich immer weiter von der Erde entfernt. Und ihr kitschiges Liebesgeständnis wird mit jedem Mal also stärker, mit jedem Mal ist der Mond noch weiter weg, liebt man …

Selbstgespräch mit Chamäleon

Das hier ist eine lose Fortsetzung zu Schafwolken, das vermutlich in Bälde in einer Zeitschrift zu dem Thema "zusammenleben" erscheinen. Euch aber nun schon vorab;   SELBSTGESPRÄCH MIT CHAMÄLEON Afrika? frage ich und starre (stumm) und du sagst Afrika! und nickst. Ich starre und du nickst (immer noch). Aber was willst du da? sage ich Abenteuer. …

Wahrheit und Dichtung

Wahrheit und Dichtung Dichtende Wahrheit sitzt am Straßenrand und flüstert dir etwas von Weltuntergang. Wahre Dichtung steht in Holzregalen und flüstert von blauen Blumen zu blauen Blumen und zurück. Dieses Gedicht ist ab jetzt auch auf der Startseite meines umgestalteten Blogs zu finden. Guckt euch doch mal philosworte mit neuem Look an!   Dieses Werk …

Trotzdem! Festival 2015

Liebe Alle, Am 1.Mai lese ich ganz offiziell meine Texte vor und das für fast eine Stunde. Ich trete beim Trotzdem! Festival 2015 in der Glockenbachwerkstatt in München auf und jeder, der mich gerne einmal lesen hören will oder generell einfach subkulturelle Kulturfestivals mag, ist herzlich eingeladen, zu kommen! Hier ist der Facebooklink und ich …