Blogging on Heaven’s Door

In Münster findet das Droste-Festival 2020 statt und ich blogge dazu über Menschenwürde, Gött*innen, Kunst und Gleichstellung. Dieses Jahr ist das Thema Believe (in) us und so habe ich schon über die "Etymologie des Glaubens" geschrieben und eine Fotostrecke zu Religion in Japan gepostet. Schaut vorbei!   Bildrechte: Burg Hülshoff – Center for Literature

Poesiefestival Berlin

Mein Lyrik-Kurzfilm "Shinano" hat auf dem Poesiefestival Berlin am 7.Juni Premiere. Vom 5. bis 11. Juni wird es täglich einen Stream vom Haus für Poesie geben, schaltet doch am 7. um 15:30 ein, um den Kurzfilm im Rahmen der Abschlussveranstaltung der Lyrikwerkstatt Open Poems live zu sehen.   Foto von: Haus für Poesie, Berlin

A Star is Born

Mein Essay aus der Festivalzeitung des Theatertreffens der Jugend. Über den Unterschied zwischen “gemeint” und “mitgemeint”. Auch zu lesen auf dem Blog der Bundeswettbewerbe. Vor kurzem bin ich auf dieses schöne Gedankenexperiment gestoßen. Vater und Sohn haben einen schlimmen Autounfall. Der Vater stirbt sofort am Unfallort, sein Sohn wird ins Krankenhaus eingeliefert. Einer der Chirurgen, die vor …

Ich sehe was, was du nicht siehst

Mein Eröffnungstext zu dem Theatertreffen der Jugend 2019. Grundlage war das Zitat von Chimamanda Ngozie Adichie: “I often make the mistake of thinking that something that is obvious to me is just as obvious to everyone else.”, zu dem sich die eingeladenen Ensembles vorstellten. Auch auf dem Blog der Bundeswettbewerbe nachzulesen. Ich sehe nicht viel und …

fim do mundo

Ein Gedicht von Chamäleanderungen und mir in Portugal entstanden. Auch das ist eine tolle Schreibübung – man kennt immer nur ein Wort des vorherigen Verses und führt das Gedicht weiter.

CHAMÄLEANDERUNGEN

Hier ein Gedicht, das ich gemeinsam mit philosworte geschrieben habe. An das Cadavre-Exquis-Prinzip der Oulipo-Surrealisten angelehnt, kannten wir beim Schreiben unserer Zeilen jeweils nur das letzte Wort der vorangegangenen.

Das kam dabei heraus:

Orangenbaumgedanken zwischen halbtrockenen Badesachen

im Abendwind des Alpha Pendular.

Sternbild aus Schwimmbadfließen und Häusergerippe

versteckt vom Nachtzug auf linha 2

der zwischen Sul & Lisboa Mittler

spielt ||: Topfschlagen mit Eseln und Uferschnecks –

Traumreise.

Wer fährt samstags um acht von Grândola aus.

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the tumbling voice of the city

Unter dir lange Nichts   dann Wind dann Nichts   dann lange Straßen//züge verlieren sich in grau und deinen Augen wird müde Die Stimme der Metropole brummt in deinen Zehen dein Nacken stellt sich im Takt der Ampeln gegen dich auf In der Ferne verweht ein Chamäleon, verschwundene Farbreste hängen noch über den letzten Dächern …