Anthologie der Open Poems 2021

Das Poesiefestival 2021 ist noch in vollem Gange, aber die Lesung der Open Poems – inklusive einem Auftritt von mir – ist bereits vorbei. Und jetzt gibt es frei zugänglich die Anthologie zu lesen. Die Bandbreite ist groß, ebenso die Themen. Am schönsten präsentiert sich das Werk natürlich per frei zugänglichem Pdf unter diesem Link.

Von mir sind zwei Texte dabei und außerdem unter Soundcloud eine Soundcollage zu finden, die unsere Zoompräsentation gerahmt hat. Dafür haben wir Teilnehmenden verschiedenste Sounds gesammelt und ich sie zu einer Reise während Corona gemischt.

Veröffentlichung in „der Schnipsel“

Mein Gedicht „ich habe das“ wird dieses Jahr im Magazin der Schnipsel erscheinen – und ich freu mich schon sehr drauf!

Der Schnipsel ist ein kostenloses Literaturmagazin, das literarischem Schreiben von jungen Menschen einen Platz ermöglichen möchte. Zu diesem Zweck veröffentlichen wir etwa viermal im Jahr Prosa, Lyrik und Essays hauptsächlich aus dem studentischen Umfeld Kiels, sind aber auch Einsendungen von Nicht-Studierenden gegenüber aufgeschlossen. Zwar sehen wir uns in erster Linie als Literaturmagazin, dennoch veröffentlichen wir nebst Texten auch Zeichnungen, Fotos, Collagen, Grafiken, Illustrationen, Comics usw.

Die Ausgabe kann sich dieses Jahr nicht durch Lesungen finanzieren und wird deshalb durch Crowdfunding finanziert. So könnt ihr euch aber jetzt schon eine eigene Ausgabe sichern und das Projekt nachhaltig unterstützen.

bisheriger Stand der Crowdfunding-Kampagne

Als Dankeschön gibt es aber auch Überraschungspakete, bisherige Ausgaben und sogar eine persönliche Gartenlesung. Ihr findet sicher auch was für euch.

Poesiefestival 2021

Auch dieses Jahr bin ich wieder im Rahmen der Open Poems beim Poesiefestival Berlin dabei. Das Festival wird Pandemie bedingt online stattfinden und ich werde am Samstag, den 12.6. in den sogenannten „Bullaugen“ dabei sein – schaut gerne vorbei.

Außerdem wird anschließend eine Anthologie veröffentlicht – mit dabei fünf meiner Gedichte.

Bildrechte: Haus für Poesie, Berlin

Kickstarter für das Un:Sichtbar Magazin

Das Un:Sichtbar Magazin geht in die Kickstarter-Phase, mit dabei zwei Soundgedichte von mir plus wundervoller Illustrationen.

„Entstanden sind 31 Beiträge, deren Themen nicht unterschiedlicher sein könnten. Die Bandbreite liegt zwischen Gedichten zur Revolution in Hongkong und Reportagen über den Überlebenskampf kleiner Buchhandlungen, zwischen poetischen Sound-Gedichten und Fotostrecken zum Leben junger Menschen in Argentinien, zwischen emotionalen Kurzgeschichten und Berichten über das soziale Bewertungssystem in China. Es lag uns am Herzen, den Beteiligten so viele Freiheiten zu lassen, wie nur irgendwie möglich. Nicht einschränken, wenig verändern. Einfach zuhören und eine Bühne für die Gedanken und Themen unserer Zeit zu schaffen.“

Bei Unterstützung könnt ihr euch schöne Prints sichern und eine oder mehrere Ausgaben im Voraus. Das Ziel der Kampagne ist zwar schon erreicht, aber mehr Unterstützung schadet nie – und solche wundervollen Prints machen sich immer gut als Deko über dem Laptop. Mehr dazu auf der Website.

Bauch voller Mondlicht jetzt auf Soundcloud

Mein Soundgedicht Bauch voller Mondlicht ist jetzt auch „vertont“ auf SoundCloud zu finden. Und wird demnächst in einem Magazin mit dieser super schönen Illustration von Fidelia Schlegl erscheinen.

Bauch voller Mondlicht

in dem spalt deiner hand im vorhang
wandert licht von links 
über pullover zu schlafenden knien
und zurück aus dem fenster

oben ein leerer arm
oder ärmel, auch schlafend

in der höhle deiner hand liegt licht
und du tippst
dein bauch voller mond
vielleicht mit licht, vielleicht nicht
und oben ein leerer arm

oder ärmel, mal schlafend
mal tippend

in deine hand graben sich gedanken
ideen und du gehst
dein kopf voller mondlicht
vielleicht mit ärmel vielleicht auch ohne

und so ohne
so ohne schlaf
so ohne licht

werden die finger müde
und die nacht 

tropft

they didn’t know what they were seeing
they could just feel a certain flow

bye bye bye bye bye 

Illustration von Fidel Schlegl.

Blogging on Heaven’s Door

In Münster findet das Droste-Festival 2020 statt und ich blogge dazu über Menschenwürde, Gött*innen, Kunst und Gleichstellung. Dieses Jahr ist das Thema Believe (in) us und so habe ich schon über die „Etymologie des Glaubens“ geschrieben und eine Fotostrecke zu Religion in Japan gepostet. Schaut vorbei!

 

Bildrechte: Burg Hülshoff – Center for Literature

Soundgedichte

Seit längerem arbeite ich vor allem an Soundgedichten.

Das sind Gedichte, die ich einspreche und musikalisch mische – mit aufgenommen Tönen aus dem Alltag, von Reisen und komponierten Tonspuren. Seit kurzem kann man mich nun auch auf Soundcloud finden.

Das Gedicht „Shinano“, das auch bald als Poesiefilm beim Poesiefestival Berlin Premiere haben wird, ist auch schon hochgeladen – allerdings in der längeren Form, quasi Director’s Cut.

Poesiefestival Berlin

Mein Lyrik-Kurzfilm „Shinano“ hat auf dem Poesiefestival Berlin am 7.Juni Premiere.

Vom 5. bis 11. Juni wird es täglich einen Stream vom Haus für Poesie geben, schaltet doch am 7. um 15:30 ein, um den Kurzfilm im Rahmen der Abschlussveranstaltung der Lyrikwerkstatt Open Poems live zu sehen.

 

Foto von: Haus für Poesie, Berlin

isolated art conversations

In Zeiten der Pandemie lässt sich isolierter künsteln.

Hier ein Ausschnitt meiner „isolated art conversations“, die von 24_x_young_artists auf Instagram gepostet wurden. Wer will, kann sich blind-date mäßig vernetzen lassen und selbst mit Unbekannten Kunst machen – einfach bei dem Account melden. (Link kommt noch, Insta will grad nicht)

 

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A Star is Born

Mein Essay aus der Festivalzeitung des Theatertreffens der Jugend. Über den Unterschied zwischen “gemeint” und “mitgemeint”. Auch zu lesen auf dem Blog der Bundeswettbewerbe.„A Star is Born“ weiterlesen

Ich sehe was, was du nicht siehst

Mein Eröffnungstext zu dem Theatertreffen der Jugend 2019. Grundlage war das Zitat von Chimamanda Ngozie Adichie: “I often make the mistake of thinking that something that is obvious to me is just as obvious to everyone else.”, zu dem sich die eingeladenen Ensembles vorstellten. Auch auf dem Blog der Bundeswettbewerbe nachzulesen.„Ich sehe was, was du nicht siehst“ weiterlesen

Schweigen in Septimen

symphoniedergrossstadt

Du adjektivierst mich
und deine Umwelt

sagst So ein blumiger Markttag
sagst Diese Tasse erinnert mich an hitzetrinkende Stadtreisen
sagst So schöne Menschen hier Alle sind so schön

Des Nachts denke ich in Traumsprachen
damit du sie nicht zerpflückst
im Schlittlauf deines Umstands

Sophie Stroux

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IndigoKoi

Zum Frühlingsbeginn zur symphoniedergroßstadt veröffentlicht worden:

symphoniedergrossstadt

An meinen Füßen der Fuji
i-n-di-go-ko-i
das ist Japanisch wie du weißt,
und die Welle schwappt wie immer
ganz leicht vorbei der Mund offen
wie im Staunen
K-O-I

Sophie Stroux
Bildrechte: Koi Kurier

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